Weißer Kristall oder Flocke
106-50-3
C6H8N2
108.14
203-404-7
156 °C
In Wasser schwer löslich
| Verfügbarkeit: | |
|---|---|
Produktbeschreibung
P-Phenylendiamin (PPD) ist ein hochreines aromatisches Amin, das weithin als das wirksamste und am häufigsten verwendete primäre Zwischenprodukt in oxidativen (permanenten) Haarfärbeformulierungen gilt. In Kombination mit Kupplern und Wasserstoffperoxid erzeugt PPD intensive, langanhaltende Farbergebnisse über das gesamte Farbspektrum von Blond bis Schwarz. Es wird auch zum Färben von Pelzen, Textilien (insbesondere Para-Aramid-Fasern), Gummichemikalien und als fotografisches Entwicklungsmittel verwendet.
| ARTIKEL | SPEZIFIKATIONEN |
| Aussehen | Weißer Kristall oder Flocke |
| GC-Reinheit | ≥99,9 % |
| Anilin | ≤50 ppm |
| O-Aminophenol | ≤500 ppm |
| P-Chloranilin | ≤200 ppm |
| O-Phenylendiamin | ≤200 ppm |
| M-Phenylendiamin | ≤200 ppm |
Verpackt in 200-kg-Trommeln und 25-kg-Faserfässern.
An einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort fern von Oxidationsmitteln und direkter Sonneneinstrahlung lagern.
Permanente Haarfärbemittel (primäres Zwischenprodukt)
Färben von Pelzen und Leder
Gummi-Antioxidationsmittel und Antiozonmittel-Zwischenprodukt
Polymerisationsinhibitor in Acrylmonomeren
Fotografischer Entwickler
Laborreagenz und chemische Synthese
F: Ist P-Phenylendiamin (PPD) sicher für die Verwendung in Haarfärbemitteln?
A: Bei Verwendung gemäß den behördlichen Richtlinien (≤ 2 % in der endgültigen oxidativen Mischung) und der Anwendung durch geschulte Fachkräfte mit ordnungsgemäßen Patch-Tests gilt PPD von EU SCCS, FDA und CIR als sicher. Es bleibt der Goldstandard für die Erzielung einer lebendigen, lichtbeständigen dauerhaften Haarfarbe.
F: Warum löst PPD bei manchen Menschen allergische Reaktionen aus?
A: PPD ist ein starker Hautallergen (klassifiziert als Skin Sens. 1). Etwa 1–6 % der Bevölkerung können nach wiederholter Exposition eine Kontaktallergie entwickeln. In vielen Ländern ist vor der ersten Anwendung ein 48-Stunden-Patchtest vorgeschrieben.
F: Gibt es PPD-freie permanente Haarfärbealternativen?
A: Ja, Alternativen wie Toluol-2,5-diaminsulfat (PTDS) oder Hydroxyethyl-p-phenylendiaminsulfat (HEPP) werden in „PPD-freien“ Formulierungen verwendet, obwohl sie möglicherweise eine etwas andere Farbleistung und Langlebigkeit bieten.
F: Kann PPD in semipermanenten oder temporären Farbstoffen verwendet werden?
A: Nein. PPD erfordert eine Oxidation mit Wasserstoffperoxid, um Farbe zu entwickeln, und funktioniert nur in permanenten (Zweikomponenten-)Oxidationsfarbstoffen.
F: Was ist der Unterschied zwischen PPD und Para-Aminophenol (PAP)?
A: Beides sind primäre Zwischenprodukte, aber PPD erzeugt kühlere, aschigere Töne und tiefere Schwarztöne, während PAP normalerweise für wärmere Rot- und Kupfertöne verwendet wird.
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Authentisierungszertifikat
